Die Protokolle in die Schulen?

Wie sollte man mit den „Protokollen der Weisen von Zion“ umgehen? Herr Gedeon meint

Anstatt sie überall, insbesondere in Schulen, zu verbreiten, zu diskutieren, zu analysieren und ihre notabene
niederträchtige Moral zu verurteilen, begnügt man sich mit vordergründig plakativer  Phrasendrescherei  und  natürlich  dem  immer  passenden
Vorwurf, die Protokolle seien antisemitisch.
Aus dem „Grünen Kommunismus“ Onlineausgabe, Position 3389 von 5295

Angesichts der Wirkungsgeschichte dieser „Protokolle“, die in der Geschichte immer wieder für Judenverfolgung herhalten mussten, halte ich diese Forderung für skandalös. Was bedeutet es, dass hier von Herrn Gedeon allen Ernstes die Forderung erhoben wird, man solle dieses Buch allgemein in den Schulen verbreiten, als Faktum, als Beispiel dafür, wie unmoralisch die Autoren (also die Zionisten) sind?

Das ist doch nichts anderes als die Forderung, die These von der angeblich praktizierten zionistischen Weltverschwörung von Staats wegen im ganzen Land zu verbreiten. Ich bin entsetzt. Was anderes ist diese Forderung als Antisemitismus?